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    Sonic Riders

    Vergleich PlayStation 2 / Xbox / GameCube
    Sonic Riders 

    Get Ready for Speed, Flight and Power
    Get Ready for Sonic Riders !!!

    Diesmal etwas anders, flitzt unser blauer Held nicht mit Überschallgeschwindigkeit durch die Gegend, sondern nutzt eine neue Technik der so genanten Extrem-Ausrüstungen. Eggman ist wieder da und hat erneut einen fürchterlichen Plan, um die größten und geheimsten Schätze für sich zu beanspruchen, die die Welt je gesehen hat. Zusammen mit den Babylon Rogues fordert er im Ex World Grand Prix Sonic und seine Freunde heraus. Schnappt euch eure Air Riders und schlittert auf den Turbolenzen eurer Kontrahenten: The Race is On !!!Vergleich PlayStation 2 / Xbox / GameCube

    Sonic Riders ist ein Rennspiel und dennoch kein gewöhnliches Racing Game. Surft mit einem Air Board auf Turbolenzen statt auf Meereswellen, achtet auf euren Luftvorrat und werdet eins mit dem Wind. Zu Beginn ist die damit vollkommen neuartige Steuerung sicher etwas ungewohnt, daher lohnt sich ein Blick in das Tutorial, welches die Grundlagen von Sonic Riders kurz erklärt und entsprechend zu drückende Tasten deutlich hervorhebt. Nun liegt es an euch, diese umzusetzen und selbst am Rennen teilzunehmen. Ob ihr nun zuerst ein paar Eingewöhnungsrennen fahrt oder euch gleich in den Story Modus stürzt bleibt euch überlassen. Eines ist jedoch sicher: Das wird das vielleicht verrückteste Rennen eures Lebens !!!

    Anschnallen und durchstarten – habt ihr euch letzten Endes für den Story Modus entschieden, könnt ihr zunächst nur das Heldentrio rund um Sonic, Knuckles und Tails anwählen. Auf der Suche nach einem der sieben Chaos Emeralds kommt es zum Gefecht mit drei unbekannten Gestalten auf merkwürdigen Air Boards. Jet, Storm und Wave von den Balyon Rogues sind mit den Eigenschaften Speed, Flight und Power ausgestattet. Und diese Eigenschaften werden sie auch nutzen, um euch zu schlagen. Die erste Stage läuft dabei noch relativ human ab. Ihr müsst lediglich unter den ersten Drein im Ziel landen. Bereits der Start ist vollkommen neuartig. Ampeln wie in F1 Spielen oder Mario Kart gibt es nicht. Die Startlinie selbst wird von einer Elektrobarriere gesperrt. Eine am Boden entlang laufende Linie deaktiviert diese. Lauft also möglichst so auf die Startlinie zu, dass ihr genau beim Deaktivieren darüber lauft, um so einen kleinen Vorsprung zu euren Kontrahenten zu bekommen.

    Sonic Riders Screenshots 

    Die Steuerung ist recht simpel. Lediglich der linke Analogstick, zwei Tasten und die Schultertasten werden benötigt, um Sonic und Co. durch die rasanten und teils serientypischen Levels zu manövrieren. Der Clou dabei ist, ihr habt keine Taste, um auch nur ansatzweise Gas zu geben. Beschleunigen müsst ihr durch Tricks und andere fein ausgeklügelte Dinge. Nicht umsonst gibt es die eine oder andere Sprungschanze oder tiefer gelegenen Wege, von denen oder auf die ihr springen könnt und in der Luft herrliche Saltos vollführt, bevor ihr landet. Bewertet werden die Stunts nach verschiedenen Rängen. In Sonic Riders ist der S-Rang zudem nicht mal die höchste Bewertung, die ihr einheimsen könnt. In den Rennen erhöht ihr mit diesen Stunts nicht nur euren eigenen Speed, sondern erhaltet auch einen entsprechenden Vorrat an Luft. Und Luft benötigt ihr dringend für kurze Powerschübe, um einen Gegner anzugreifen aber auch zum Driften um Kurven. Gerade letzteres werdet ihr des Öfteren brauchen, denn Sonic Riders bietet so manch enge und ohne Schutzgeländer versehene Streckenabteile. Das Driften selbst muss gelernt sein, geht aber nach ein wenig Zeit und Übung in allen Konsolen-Versionen recht gut in Fleisch und Blut über.

    Auch eure Sprünge müsst ihr üben und perfektionieren. Denn nur so schafft ihr den Weg auf höher oder weiter entfernt liegende Plattformen. Von da aus habt ihr es teils nämlich leichter einen Vorsprung auszubauen, als weiterhin vor euren Widersachern herzugurken. Jeder Fahrer hinterlässt nämlich Turbolenzen hinter sich, auf denen eure Kontrahenten springen können, um näher an euch heran zu kommen. Nicht nur, dass sie auf diesen Turbolenzen gleiten – an verschiedenen Punkten werden rote Pfeile angezeigt, an denen ihr den Analogstick schnell nach oben drücken könnt. Somit werden weitere Tricks ausgeübt, die euch, aber auch euren Gegner einen Geschwindigkeitsvorteil verschaffen können. Hinterlasst ihr also eine Turbolenz, könnten euch eure Gegner rasch überholen. Selbst könnt ihr euch so ebenfalls an die Fersen des vor euch Platzierten heften. Dass euch jemand auf diese Weise überholen kann, könnt ihr versuchen zu verhindern, indem ihr einen kleinen Tornado entfacht, der Jet und Co. für einen Moment den Speed raubt. Diese Aktion verbraucht sehr viel Luft und funktionierte in der Praxis zumindest bei mir eigentlich überhaupt nicht, weshalb ich mir die Luft in späteren Rennen bei solchen Aktionen sparte. Viel mehr kam der Luftvorrat bei kurzen Anschüben zum Einsatz, welcher gleichzeitig auch einen Angriff auf im Weg gleitende Charaktere darstellt. Auch dies verbraucht eine Menge des Luftvorrats, so dass ihr den kurzen Speed Up mit Bedacht einsetzen solltet. Ob ihr euren Gegner nebenbei einen Schraubenschlüssel, Hammer oder gleich die Faust auf’s Auge schlagt, hängt aber auch vom dem Charakter-Level ab, auf dem ihr euch in diesem Moment befindet.

    Sonic Riders Screenshots 

    Was darf es in keinem Sonic Spiel fehlen ??? Natürlich die goldenen Ringe. Diese liegen verstreut auf der Strecke und dürfen natürlich von euch eingesammelt werden. Im linken oberen Bildschirmmenü werden diese gezählt und eine Anzeige verrät euch, wie viele Ringe ihr zum nächsten Level benötigt. Zum Anfang seit ihr im Level 1, habt ihr eine bestimmte Anzahl an goldenen Ringen gesammelt, erhöht sich euer Level stets um eins. Je höher euer Level, desto kraftvoller werden eure Angriffe und eure Speed Ups werden kräftiger. Doch Vorsicht: Bekommt ihr eins übergebraten, verliert ihr nicht nur sämtliche Ringe, sondern auch euer Level sinkt wieder auf Anfang. Alle goldenen Ringe, die ihr mit über die Ziellinie tragt, werden eurem Konto gutgeschrieben. Im Shop könnt ihr euch davon eine ganze Menge an mehr als 40 neuer Extrem-Ausrüstungen kaufen. In beispielsweise den Einzelrennen könnt ihr deren völlig verschiedenen Eigenschaften nutzen. Nicht jede Ausrüstung steuert sich dabei gleich. Wie in diversen Rennspielen neigt das eine Board mehr zum Driften, das nächste dagegen ist verdammt schnell aber steuert sich sehr empfindlich.

    Neben den eigentlichen Story-Modi, die aus mehr als 10 verschiedenen Strecken bestehen, könnt ihr den Missionsmodus frei spielen und unterschiedliche Aufgaben erledigen. Im Missionsmodus wählt ihr einen Kalender der Babylon Rogues und entscheidet zwischen Strecke und Mission. Einzelheiten und frühere Versuche könnt ihr euch dabei detailliert ansehen. Während des Spiels, bei dem ihr jeweils einen bestimmten Charakter zugewiesen bekommt, müssen gewisse Bedingungen erfüllt werden, nicht nur um die Mission innerhalb des teils knappen Zeitlimits erfolgreich zu meistern, sondern auch um die Anzahl der verfügbaren Missionen zu steigern. Wer bereits zumindest den Story Modus der Helden durchgezockt hat, der wird bei all den Aufgaben zeitweise noch sehr viel Freude haben. „Freude“ in zweierlei Hinsicht: Zum einen, da die Entwickler hiermit für sehr viel Langzeitspielspaß sorgten und weitere freispielbare Charaktere und Items locken und zum anderen weil die Missionen einen so manches Mal aufgrund des Schwierigkeitsgrades wegen beinahe zum Haare raufen bringen. Spaß wird es allen Gamern, die sich bis hierher durchgeschlagen haben, trotzdem machen !! Denn nicht nur so perfekt wie möglich Stunts vollbringen, um eine Menge Punkte zu bekommen, sondern auch das beispielsweise Grinden vom Anfang bis zum Ende einer Rennstrecke über Stangen, sieht nicht nur genial aus, sondern macht auch viel Spaß – sofern ihr es schafft.

    Sonic Riders Screenshots 

    Wem die mehr als 80 Missionen nicht ausreichen, könnt ihr auch an der Weltmeisterschaft versuchen und euch nacheinander die verschiedenen Rennstrecken vornehmen, um am Ende auf dem Siegertreppchen stehen zu dürfen. Für den Spielspaß mit ein paar Freunden hat das Sonic Team ebenfalls gedacht. Der so genannte „Team Modus“ basiert dabei, wie der Name schon sagt, auf Team-Arbeit. Einen Lufttank teilt ihr euch mit eurem Mitspieler, während ihr auf einer ausgewählten Strecke gegen ein anderes Team antretet. Ihr müsst den Fortschritt eures Partners im Auge behalten, denn wenn dieser zu weit zurückbleibt, müsst ihr warten. Seit ihr nahe beieinander, füllt sich dagegen euer Luftvorrat langsam auf. Der Clou hierbei, ihr könnt euch die Turbolenz eures Partner zunutze machen, um nicht nur an die Spitze zu schießen, sondern auch als Team zu gewinnen. Wehrmutstropfen dabei: Erfahrene und Unerfahrene Spieler in einem Team: Das wird nichts…

    Etwas anders fällt der Überlebensmodus aus. Schnappt euch den auf der Strecke befindlichen Chaos Emerald und fahrt durch eine vorgegebene Anzahl an Toren, um zu gewinnen. Die Spieler ohne Emerald können den Boost unbegrenzt nutzen, um an den Spieler mit dem Klunker in der Tasche heranzukommen. Schnappt euch also den Emerald, lasst ihn euch möglichst nicht wegnehmen, selbst wenn Amy Hammer schwingend näher kommt und fahrt durch alle Tore. Die Zeit, in der der Chaos Emerald in eurem Besitz ist, ist zudem beschränkt. Das Spielprinzip ist recht lustig und kann mit mehreren Freunden durchaus kurzweilig recht spaßig sein. Für Einzelspieler ist es eher nur für eine Runde zwischendurch ganz nett, mehr aber auch nicht. Der Kern des Spiels ist zweifellos der Story Modus mitsamt der Missionen. Hier könnt ihr euch austoben und die unterschiedlichen Strecken zuerst testen, dann üben und schließlich so gut wie möglich befahren. Denn wer eine neue Rennebene zum ersten Mal betritt, wird es hier sicherlich schwer haben und muss sich ordentlich anstrengen, um nicht gleich abgehängt zu werden. Die CPU-Gegner gleiten meist perfekt ihren Weg durch das Level und sind daher auch kaum abzuschütteln. Ein Fehler eurerseits kann schon bedeuten, dass ihr nicht mehr als erster die Ziellinie überqueren könnt, so wie es von euch verlangt wird. Auch die angeblichen Abkürzungen helfen euch hier nicht immer weiter. Im Gegenteil: Teilweise verschlechtern sie sogar eure Position. Allerdings sollte jedem klar sein, dass die als Abkürzungen angepriesenen Streckenabschnitte nicht unbedingt dazu dienen, um euch einen Vorsprung zu verschaffen. Vielmehr solltet ihr diese auch nutzen, um neue Luft zu tanken. Denn das Grinden auf Stangen (Speed-Technik), das Fliegen durch Luftringe (Flight-Technik) und das Zertrümmern von Gegenständen auf der Fahrbahn (Power-Technik) erhöht eure Luftanzeige, welche eben DAS „A“ und „O“ bei Sonic Riders darstellt.

    Sonic Riders Screenshots 

    Technisch steht die Xbox Version über der PlayStation 2 und auch über der GameCube Fassung. Zwar nehmen sich die Titel untereinander nicht viel, jedoch sieht Sonic Riders auf Microsoft’s Konsole detailreicher und hoch auflösender aus. Pop Ups kommen leider in allen Versionen vor, so erscheint beispielsweise in der ersten Stage der größere Turm in Hintergrund wie aus dem Nichts im Bild. Zudem ist die Grafik in dem PS2 und GameCube Spiel flimmernder, als auf der Xbox. Was soundtechnisch in der Xbox Hardware bereits eingestellt wurde, stellt euch SEGA in den PS2 und Cube Sonic Riders Optionen zur Auswahl: Stereo und Dolby Pro Logic II stehen bei beiden zur Verfügung. Während die PS2 Version noch mit Dolby Digital aufwartet, könnt ihr beim GameCube nur noch Mono anwählen. In jedem Fall sind die technolastigen Beats eine super Abwechslung zu den alltäglichen Sonic Spielen und passen meiner Meinung nach perfekt zum Spiel. Ein bisschen mehr Abwechslung hätte allerdings auch nicht geschadet. Die typischen Gesten und Sprüche der Charaktere tragen ebenfalls zum Sonic-Flair bei. Etwas gewöhnungsbedürftig könnte die Steuerung der Air Boards selbst ausfallen. Spielt ihr wie ich zuerst die PS2 Version, werdet ihr euch wie in jedem anderem Spiel auch mit dieser vertraut machen und bald durch die Kurven preschen und tolle Stunts vollführen. Habt ihr danach den Xbox Controller in euren Händen, meistert ihr sämtliche Rennen sofort ohne Eingewöhnungszeit. Nehmt ihr euch nun nach einigen Spielstunden noch einmal die PS2 Version vor, bemerkt ihr aber den Unterschied: Die Steuerung ist träger. Ich hatte teilweise plötzlich Mühe, meinen Charakter um die Kurven driften zu lassen. Dies liegt wie bei so vielen anderen PS2-Umsetzungen aber einfach am Analog-Stick des Sony-Pads, welcher den Bewegungen leichter nachgibt und nicht genügend Widerstand wie ein Xbox, Dreamcast oder GameCube Controller bietet. Und dennoch reagiert Sonic Riders auch auf dem GameCube träger und langsamer, ähnlich der PlayStation 2 Variante. Die Bewegungen selbst werden dadurch unpräziser, was mich sogleich wieder zur Xbox Version greifen lässt.

    Fazit

     Sonic & Jet

    Nach Sonic R versucht sich SEGA erneut an einem Rennspiel – diesmal aber auf völlig anderen Wegen. Mit Exrem Ausrüstung stürzen sich Sonic und seine Freunde in ein neues Abenteuer rund um die Geschichte der Babylons. Drei neue Charaktere werden gleichzeitig vorgestellt, die wie Sonic’s Truppe mit den Eigenschaften Speed, Flight und Power ausgestattet sind. Die neben dem Story Modus erst freispielbaren über 80 Missionen bieten Langzeitspielspaß, viel Motivation aber auch Frust. Kennt eure Strecken, teilt euch euren Luftvorrat ein und gleitet perfekt durch die zahlreichen Kurven, um nicht buchstäblich den totalen Hass auf das Game zu bekommen. So in etwa könnte man Sonic Riders auf den ersten Blick beschreiben. Doch wer sich auf das Spiel einlässt, dem anfänglichem Frust rund um Niederlagen entgegenwirkt und das gewisse Etwas an der zuerst etwas anderen und anfänglich sicher ungewohnten Steuerung entdeckt, der wird sicher lange Freude an Sonic Riders haben. Nicht zuletzt locken schließlich eine ganze Menge neuer Extrem-Ausrüstungen und weitere Charaktere wie Shadow, Nights, Cream oder Ulala !! So Get Ready for the Challenge and Let the Race begin !!!

    rasant & gut 
    Unsere Bewertungen 
     Am Ende hängt er alle ab: Ronny Wecke

     TV-Spot (deutsch/german)
    Sonic Riders 
     MPEG - 7,5 MB
     Quicktime - 1 MB

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